Warum habe ich einen Hund?

An einem schönen Sonntag habe ich mit meinen Hunden einen großen Spaziergang im herbstlichen Wald gemacht. Die Sonne schien leicht durch die fast entblätterten Bäume und wir rauschelten durch das herrlich bunte Laub an einem kleinen Fluß entlang.

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Das sind die Momente, in denen ich so schön über alles Mögliche und Unmögliche nachdenken kann. An diesem Tag war es die Frage: Warum habe ich eigentlich einen Hund?

Die Tatsache, daß meine beiden Damen gerade durch das matschige Flußufer rennen und der Dreck nur so spritzt kann es nicht sein, denn ich weiß, daß später genau diese 8 Pfoten in meinem Auto sitzen werden und das Fell ein wunderbares Eau de Dog verbreiten wird.

Auch, daß Maschalein mal wieder ein duftendes kleines Denkmal gefunden hat und sich genüßlich den Hals damit einbalsamierte, kann es nicht sein.

Vielleicht mein sportlicher Einsatz als Cleos Erzfeind vorbei kam und sie mir, bei dem Versuch sie zu bändigen, die Schulter fast ausrenkte?

Ach, wie langweilig wäre es, wenn meine Hunde nur brav neben mir hertrappeln würden. Sicher wären sie dann sauberer, aber ich würde nicht das Glänzen in Ihren Augen sehen, wenn es spritzt und matscht. Der Schalk guckt aus ihrem Gesicht, wenn sie im gestreckten Galloppj durch die Pfützen laufen und die Matsche dem Hund bis auf den Rücken fällt.

Ich würde Maschas Strahlen vermissen, wenn sie ganz stolz ihr neues Eau de Dog präsentiert.

Ja und meine Bodyguard-Cleo hält mich eben sportlich fit und ersetzt das Fitnessstudio voll und ganz. Sie will mich halt vor diesem ungeliebten Hund beschützen und meint es wirklich nur gut mit mir.

Aber nun weiß ich warum ich Hunde habe. Es ist das Strahlen und das Glück, das ihnen aus jeder Pore quillt. Sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht wenn sie glücklich sind, und das ist für mich das pure Glück.

Ein Leben ohne Hund? Für mich unvorstellbar!

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