Wer sind wir?

Ich bin SABINE und werde begleitet von meinen beiden hündischen Lebensabschnittsbegleiterinnen CLEOPATRA(Cleo) und MASCHA.

Ich werde hier schreiben und meine beiden Damen sorgen für ausreichend Lesestoff.

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MASCHA ist eine sehr liebe und eher pflegeleichte Hündin mit süditalienischen Wurzeln, sie hat den Charakter eines Hütehundes. Wer die Eltern waren ?????

CLEO ist ein Urlaubsmitbringsel von der Insel Teneriffa mit ganz viel Podencoblut. Sie ist ein wunderbarer Hund mit sehr viel Pfeffer im Hintern und mit ihr wird es ganz gewiß nie langweilig.

Hier sammele ich alles was wir zu Dritt erleben, was ich schon immer mal wissen wollte, was uns das Leben leichter macht, was mich schon lange stört und was mich herzlich zum Lachen bringt.

Ich hoffe mit meinen Beiträgen zu unterhalten, aufzuklären, zu helfen oder Gedanken anzustoßen.

Wahrscheinlich bin ich das, was man so gemeinhin als „Tierschutztante“ bezeichnet. Es begann alles mit meiner ersten eigenen Bobtailhündin, die aus dem Tierschutz stammte. Früher, bei meinen Eltern, hatten wir auch Hunde, erst einen Pudel und später einen Briard. Diese Hunde wurden klassisch mit 8 Wochen beim Züchter geholt und waren fortan Teil unserer Familie. Mein erster eigener Hund sollte jedoch ein Second Hand Hund sein und es sollte ein Bobtail sein (das viele Fell hat mich einfach fasziniert). Es hat etwas gedauert, aber eines Tages wurde genau so ein Hund, eine 9 Monate alte Bobtailhündin, in der Zeitung (damals gab es noch kein Internet!) von einem Tierheim in der Nähe inseriert. Ich habe also angerufen und der Hund wurde mir schon am nächsten Tag vorbeigebracht. Ich werde den dunkelgrünen Mercedes mit dem sehr dicken schwitzenden Mann am Steuer nicht vergessen. Auf der Beifahrerseite zog eine Frau einen völlig verängstigten und verstörten Hund, der sich mit aller Kraft und allen vier Pfoten dagegen wehrte, aus dem Fußraum. Vor lauter Angst drückte sich der Hund an die nächste Hausmauer und pinkelte erst einmal eine riesige Pfütze. Das war kein Hund, sondern ein Häufchen Elend.

Ich war damals blauäugig und unerfahren und dachte nur: hoffentlich nehmen die den Hund nicht wieder mit und lassen ihn mir gleich da. Das taten sie beim Anblick des ausgemachten Geldes jedoch sofort. Dann fuhren sie ohne weitere Worte davon und waren nie wie wieder gesehen.

Und so begann in den neunziger Jahren alles. Ich habe zu wenig gewußt und viele Fehler gemacht, habe aber eine Menge dazugelernt und tue das heute noch. Vielleicht kann ich mit meinen Gedanken anderen helfen oder einen Anstoß zum Nachdenken geben.

Ich bin bis heute beim „gebrauchten Hund“ aus zweiter Hand geblieben. Zu sehr berühren mich die vielen Schicksale der weggeworfenen und nicht mehr gewollten Hunde auf der ganzen Welt. Ich möchte zumindest einigen ein schönes und hundegerechtes Leben an meiner Seite ermöglichen. Getreu dem Spruch:

Du kannst nicht die ganze Welt retten, aber für den einen Hund rettest Du die ganze Welt.

 

Je tiefer man in die Seele eines Hundes schaut, um so enger verbindet man sich mit ihr.

2 Kommentare

  1. Jooo Sabine, einen Stammleser hast gewonnen! Getreu meinem Motto, mein Hund und ich werde ich hier sicher fündig werden. Deine Geschichte mit der Bobtail-Hündin zeigt, ein Traum ging für zwei in Erfüllung, Du hast Deinen Bobtail bekommen und die Hündin ein gutes Leben!

    Ich denke es kann fast nichts schöneres geben!

    LG Lothar

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